Tagesausflug Radstädter Tauern und Hoch König

 

Roadbook: Heinfels - Lienz - Spital - Katschberg - Radstätter Tauern - Wagrain - St. Johann im Pongau - Bischofshofen - Hochkönig - Saalfelden - Zell am See - Mittersill - Lienz - Heinfels

 

 

Am schnellsten gelangt man wenn man von Heinfels aus nach Spital an der Drau fährt, wo man dann links ins Lisatal einbiegt. Das Lisatal ist sehr kurvenreich, aus diesem Grunde sollte man sich unbedingt an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten. Ist man am Talende angelangt, so fährt man über den Katschberg. Mit 30% Steigung zählte die Nordrampe des Katschberges einst zu den steilsten Bergstraßen Österreichs. Auf der Scheitelhöhe des Katschberges angelangt, geht es hinab nach St. Michael im Lungau wo es dann Richtung Radtstadt weiter geht. Auf Steigungsstrecken wurden zusätzliche Kriechspuren angelegt bzw. Überbreiten gebaut. Im Bj. harrte nur noch der 9km lange Abschnitt von Tweng bis Mauterndorf im Lungauer Taurachtal einer entsprechenden Modernisierung. Nach dem der Abschnitt Radstatt-Untertauern im Pongauer Taurachtal (Nordrampe des Passes) den längst fälligen Ausbau erfuhr; dadurch konnten auch die Steigungsmaxima entschärft werden, die vor allem am Hödbichl den Verkehr behinderten. Die Steigungsverhältnisse gestalteten sich jetzt wesentlich günstiger gegenüber der Vergangenheit, weil auf der gesamten Paßroute über den Radstätter Tauern 12% nicht mehr überschritten werden; die 17km lange Südrampe von der Scheitelhöhe hinab nach Mauterndorf wartet mit einem Höchstgefälle von nur 8%

auf. Die Region beiderseits des Radstädter Tauern ist charakterisiert durch den Reichtum an Wald und glasklaren Wasserfäufen; die Tauern gelten als das an Wasserfällen bekannteste Revier der Ostalpen. Die Straße zieht dicht am naturgeschützten, 132m hohen Johannes-Wasserfall vorüber, den man allerdings von der Straße aus nicht sehen kann. Die tief eingeschnittenen Täler haben Lawinenstriche zur Folge. Deshalb wurden sowohl im Norden als auch besonders im Süden der Paßroute kostspielige Schutzgalerien aufgeführt. Oberhalb der Gnadenbrücke beginnt ein ausgedehntes Pflanzenschutzgebiet, welches über den Scheitel des Radstädter Tauern bis in das Quellgebiet der Lungauer Taurach reicht. Der Übergang wurde einst von den Römern benützt. Mehrere römische Meilensteine erinnern daran an beiden Paßrampen; an der Kirchbichlbrücke nahe des Hotels Römerhof steht auf dem Scheitel die Steinplastik eines nachgebildeten römische Legionärs. Obertauern ist ein moderner Hotelort mit mehreren Aufstiegshilfen. Von Radtstadt aus empfiehlt sich die Strecke über Wagrain und St. Johann im Pongau zu fahren. Landschaftlich und von den Straßenverhältnissen her nur zu empfehlen. In St. Johann links nach Bischofshofen abbiegen. In Bischofshofen fährt man dann weiter Richtung Hoch König, von wo man aus nach Saalfelden gelangt. Die Rückreise ist abhängig von der Zeit die noch zu Verfügung ist. Ist der Tag noch jung so empfiehlt es sich über den Großglockner zu fahren. Ansonsten bleibt nur noch der Weg durch den Felbertauern Tunnel.